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FRG-09-09-018

Projekt - ( P ) 192

Dornier Do 214

( 1938 )

Zwischen 1936 und 1939 baute die Deutsche Lufthansa im Nord- und Südatlantik ihre Post- und Kurierdienste aus. Dieses geschah zum großen Teil mit Dornier-Katapult-Flugbooten welche von ihren Trägerschiffen gestartet wurden. Jedoch konnte mit diesem System der Passagierdienst nicht durchgeführt werden. Man suchte also nach neuen Möglichkeiten.

Die Technische Abteilung der Deutschen Lufthansa stellte daher die Grundforderung für ein Großflugboot auf. Dieser Aufruf ging an die Firmen Heinkel , Dornier und Blohm & Voss. Die Fa. Heinkel entwarf daraufhin das Flugboot He 120. Die Firma Blohm & Voss startete ihr Projekt 54 .

Die Fa. Dornier hatte bereits gute Erfahrungen mit Ihren Flugboot Do X und den Do Wal Flugbooten gemacht. Aufgrund dieser Erfahrungen plante Dr.-Ing. Claude Dornier ein neues Riesen-Flugboot.

Am 25.August 1938 reichte Dr.-Ing. Claude Dornier ein Patent ein , über ein Flugboot mit Längswulsten. Diese Erfindung bezieht sich auf ein Flugboot mit Haupt- und Heckstufe und dicht über dem Wasser beginnenden Längswülsten , von einem zwischen den Werten 10 und 2o liegende Verhältnis der Länge zur größten Breite. Am 29.Mai 1941 wurde dieses Patent bekannt gemacht und am 2.Juli 1941 in der Patentschrift DE 707 729 ( Klasse 62b Gruppe 45 08 , D 78740 XI / 62 b ) ausgegeben.

Vergleicht man die Zeichnung vom Patent DE 707 729 mit der noch heute bekannten Aussenansicht des Dornier - Projektes 93 ( Zeichnung P 93-10 ) , dann erkennt man die selbe Siluette des Bootskörpers und auch der Vorderansicht mit den 4 Doppel-Motorgondeln :

 

Pat. DE 707 729

Zeichnung zu Pat. DE 707729

Dornier P 93 - 10

Dornier Projekt P 93 - 10

Der im Jahre 1938 vorgestellte Entwurf eines Riesen-Flugschiffs von Prof. Claude Dornier zeigte sowohl bei der Deutschen Lufthansa ,als auch beim Luftfahrtministerium reges Interesse.

Das Riesen-Flugschiff war als freitragender Schulterdecker mit 8 je 4000-PS-Triebwerken in Tandem-Anordnung geplant und sollte im Passagierdienst über den Nordatlantik eingesetzt werden.

Bei einem geplanten Abfluggewicht von ca. 120 - 145 to , einen geplanten Treibstoffvorrat von ca. 60’000 L und einer Reisegeschwindigkeit von rund 400 km / h wäre eine Reichweite von über 6’000 km möglich gewesen . Somit hätte das Flugboot z.B. die Strecke Lissabon - New York im Non-Stop-Flug zurücklegen können.

Die Entwicklung zur Do 214 basierte auf den langjährigen Erfahrungen der Dornier-Wal-Flugboote , die unter Anderem zur Libelle, dem Superwal Do X und deren Nachfolger-Projekt Do 20 , sowie auch aus den Erfahrungen der Do 26 .

Hieraus entstand das Flugschiff-Projekt Do P 93 .

Im Juni 1939 waren die Projektarbeiten weitest gehend fertig gestellt. Für die Deutsche Lufthansa wurde eine komplette Einrichtung als Reiseflugboot konstruiert. Mittlerweile erhielt das Projekt P 93 vom Luffahrtministerium die Bezeichnung 214 zugeteilt. Somit lautete nun die offizielle Version Do (für Dornier ) 214 .

Nach den erfolgreichen Versuchen im Wind- und Wasserschleppkanal erhielt Dornier den zusagenden Vorentscheid für den Bau der Do 214

Für weiterführende Tests der neuartigen Wülste etc. wurde ein motorloses verkleinertes Modell der Do 214 gebaut. Die Gö 8 .

Der Erste Schritt zur Do 214 war jedoch Projekt 93

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